Um deine Sprachauswahl dauerhaft zu speichern, wird ein Cookie gesetzt. Du kannst dies ablehnen — die Sprache wird dann nicht gespeichert.
Der Folkclub Marburg wird 50 dieses Jahr! Daher feiern wir ein bisschen – mit Bal Folk und Tanzworkshops. Am Samstag dem 26.9. wird es tagsüber Tanzworkshops geben mit Öyven. Und am Abend wird Initium spielen – weil Bruno Le Tron bei uns schon immer zum Bal Folk gespielt hat. Und es wird noch mehr Musik an dem Abend geben. Und vielleicht auch noch mehr Tanzworkshops. Jedenfalls wird es ein langer Tag und eine lange Nacht werden! Wie ihr seht: Unsere Planung ist noch nicht fertig. Auch das Folkclub-Ehrenamt feiert 50 Jahre Jubiläum! Juchhee! Es wird groß. Haltet Euch den den Samstag (und den Sonntag zum Ausschlafen) frei! Am Sonntag Abend endet das Jubiläumsfest mit einem Marburger Abend – bei dem man zwar selten tanzen kann, der aber auch zu unseren Herzensangelegenheiten gehört.
In der Polarität zwischen Führen und Folgen liegt eine Spannung, die sowohl schöpferisch als auch einschränkend sein kann. Was passiert, wenn die starren Grenzen aufweichen, wenn wir gestaltend folgen und hingebend führen? Können wir Rollen flüssig wechseln? Wie viel Klarheit der Identität bleibt in der Fluidität erhalten? Und welche Fragen und Unsicherheiten wirft das Spiel mit Polaritäten auf? Der Workshop ist eine Einladung, die eigenen Gewohnheiten und Normalitäten zu erkennen, zu hinterfragen und die Verhältnisse zum Tanzen zu bringen.
Es gibt nicht nur die eine, sondern unzählige Formen aus den verschiedenen Regionen Frankreichs – sehr verbreitet sind bei uns die Formen aus dem Berry. Wir lernen Basiselemente der Bourrée aus dem Berry, die Unterschiede zwischen einer Bourrée 2 temps (2er- Takt) und einer Bourrée 3 temps (3er- Takt) in Relation zur Musik und wie sich der besonderen Flow und das Gleiten in der Bourrée anfühlt. Erkenntnisse aus der Zusammenarbeit mit der Familie Guilcher und deren Forschungen fließen dabei mit ein. Das Ziel ist, Bewegungen und Musik zu einer Einheit verschmelzen zu lassen.
Irgendwie sind wir ja alle hier, um miteinander zu tanzen, anstatt uns nur zufällig in ähnlichen Formen gleichzeitig in einem Raum zu bewegen. Aber was heißt es, mit allen zu tanzen? Wie viel Aufmerksamkeit haben wir für das, was um uns herum geschieht? Wie können wir uns so verhalten, dass wir nicht nur niemanden stören sondern zusammen den Raum gestalten? Wie schwer oder leicht fällt es, sich für die Begegnungen zu öffnen, die dabei geschehen? Mit diesen und mehr Fragen wollen wir ein paar typische Kreistänze und Mixer einmal bewusst als gemeinsame Tänze erfahren und erkunden.
Heike Luu und Michael Müller zeigen kurz die wichtigsten Tänze und Überlebenstricks für die Tanzfläche. Ohne Workshop geht auch – aber mit macht es noch mehr Spaß!
Noch keine Einträge für diese Veranstaltung.
Fotos können nach der Bestätigung über den Link in deiner E-Mail hinzugefügt werden.